Was bedeutet Rezidiv und was ist eine rezidivierende Aphtose?

Rezidiv kommt von dem lateinischen Wort recidere, was soviel bedeutet wie „zurückkommen“. Tritt eine Erkrankung nach ihrer völligen Abheilung erneut auf, dann stellt dies einen Rückfall der Krankheit dar und wird als Rezidiv bezeichnet. Dieser Begriff wird auch bei wiederkehrenden Symptomen einer Krankheit und bei psychischen Störungen angewendet.

Beispiele für ein Rezidiv bei unterschiedlichen Krankheiten

Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar Beispiele für ein Rezidiv geben, damit Sie besser verstehen, wann der Begriff angewendet wird.

Krebs

Wird der Tumor bei einem Krebspatienten nicht vollständig entfernt, kann dies nach einer gewissen Zeit, zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit führen. Erfährt ein Krebspatientin innerhalb von 5 Jahren keinen Rezidiv, dann gilt er allgemein als geheilt.

Sucht

Rezidiv: Viele abhängige Menschen erleiden einen Rückfall

Rezidiv: Viele abhängige Menschen erleiden einen Rückfall, wie z.B. Raucher

Bei Menschen die unter einer Sucht leiden, ist der zwanghafte Konsum von Suchtmitteln (seien es jetzt stoffliche oder nicht stoffliche Suchtmittel) so gut wie immer chronisch rezidivierend. Viele erleiden nämlich nach einem Entzug einen Rückfall und fallen in alte Gewohnheitsmuster zurück. Wie viele Menschen kennen Sie zum Beispiel, die versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören und nach kurzer Zeit wieder angefangen haben?

Die Rezidivierende Aphtose

Die meisten Patienten die unter Aften leiden, leiden auch unter einer rezidivierenden Aphtose. Es ist eher selten, dass ein Patient nur eine Afte bekommt und danach nie wieder. Die Regel ist eher, dass wenn man einmal unter Aphten leidet, diese leider nur sehr schwer wieder los wird und sie in unregelmäßigen Abständen wiederkehren. Deshalb stellen auch Aften ein Rezidiv dar.

Die Häufigkeit, in der Aften auftreten, kann von 3 mal im Jahr bis zu einmal oder zweimal im Monat varrieren.

Informieren Sie sich hier über die Behandlungsmöglichkeiten rezidivierender Aften.